An zwischengeschlecht.org

Liebe Aktive bei Zwischengeschlecht!

Erstmal danke für eure Email. Wir haben eure Kritik wahrgenommen, gehört und wir nehmen sie ernst. Wir können verstehen, dass es euch ärgert, wenn das Gefühl entsteht, dass Interessen von Inters*x vereinnahmt und unter Trans* Interessen o.ä. gestellt werden. Mit unserem Post wollten wir darauf aufmerksam machen, dass wir darauf hingewiesen werden mussten, dass wir Inters*x ausgeblendet haben und haben daraufhin versucht, Kontakt mit dem Intersexuelle Menschen e.V. aufzunehmen. Bisher haben wir noch keine Rückmeldung bekommen. Wir haben versucht, viele Perspektiven zu berücksichtigen und haben jedoch keine Sprecher_innenposition zu dem Thema Inters*x. Wir hätten uns gefreut, wenn eure Kritik zunächst direkt an uns gegangen wäre. Das vielleicht als Erklärung unsererseits.
Konkrete Solidarität meint für uns, dass wir jetzt auf allen Veranstaltungen der Aktionswochen für den Protest gegen die 108. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) laut sein werden und für den 13.-16.9. mobilisieren! Wenn ihr uns dazu Material oder Texte zukommen lassen könntet oder hier dann gerne mit uns kooperieren wollt, wäre wir sehr froh!
Gerne können wir auch auf der Demo einen Aufruf von euch verlesen, wenn ihr uns sowas schicken könnt?
Und falls euch noch Sachen einfallen, an die wir in der Schnelle nicht gedacht, gebt uns bitte Bescheid.
Mit den besten Grüßen
enter_the_gap!

Kritik von zwischengeschlecht.org

*Zwischengeschlecht.org
Menschenrechte auch für Zwitter!

*

*R U N D M A I L
*

/
Vom 4.-ca.14.9. findet in Hamburg die Aktionswoche/*/>>>/*
„enter_the_gap!“ /statt mit Workshops
und einer Demo am 8.9. Nach einer Kritik von außen haben sich die
Veranstaltenden kurzfristig entschlossen, auch/ */>>> /*“Inters*xuelle“
zu berücksichtigen /./

/Leider lässt die Projektierung aktuell noch einige Ungereimtheiten
offen, auch sieht alles danach aus, dass es in der
Genitalverstümmler-Hochburg Hamburg (nicht zum ersten Mal --> 15.05.2012
)
bei bloßen schönen Worten bleiben soll – während in diversen
Kinderklinken unverändert regelmäßig wehrlose Kinder genitalverstümmelt
werden

und die VerstümmlerInnen zeitgleich mit der
„enter_the_gap!“-Aktionswoche in Hamburg ein weiteres bundesweites
Jubeltreffen abhalten (--> „DGKJ 2012″)
.
/

/Damit sich das vielleicht doch noch ändert, nachfolgend ein

/

*Aufruf zu praktischer Solidarität!*

Liebe Organisierende von „enter_the_gap!“

Schön, dass ihr es künftig besser machen wollt!

Nachfolgend einige konkrete Fakten und Anhaltspunkte:

Universität und UKE Hamburg waren Europas 2. wichtigstes Zentrum zur
Durchsetzung der „Inters*x“-Genitalverstümmelungen im Kindesalter, und
bezüglich Klitorisamputationen das wohl unbeirrbarste:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/06/22/Orgasmusf%C3%A4higkeit-leidet-durch-Klitorisentfernung-nicht-Jurgen-Bierich-Hamburg-T%C3%BCbingen

Noch 1976 wurden in Hamburg in Lehre und Praxis Klitorisamputationen –
in eine Reihe gestellt mit weiblicher Genitalverstümmelung (!) –
unhinterfragt propagiert und praktiziert:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/06/25/Klitorektomie-Hans-Martin-Wisseler-UKE-Hamburg-1976

HEUTE NOCH werden im deutschsprachigen Raum 90% aller Betroffenen als
Kinder meist mehrfach verstümmelt:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2010/07/12/%22EuroDSD%22-Hiort%3A-Zwitter-nur-Bruchteil-aller-Verstuemmelten

HEUTE NOCH werden in Hamburg in mehreren (Uni-)Kliniken Kinder mit
„atypischen“ körperlichen Geschlechtsmerkmalen unverändert
genitalverstümmelt:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2011/05/12/Hamburg-Ort-von-Genitalverstummelungen

Seit langem fordern Überlebende von kosmetischen Genitaloperationen im
Kindesalter praktische Solidarität statt immer bloss Laber-laber:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/05/06/Intersex-Veranstaltungen-an-Universitaeten-praktische-Solidaritaet

Fortschrittliche Studis in Marburg und Gießen (und demnächst auch
Frankfurt) machen vor, wie das praktisch geht:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/04/17/Selbstbestimmung-Senat-fordert-Ethik-Debatte-Oberhessische-Presse-16-4-12

http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/06/07/Giesen-JLU-Senat-regt-historische-Aufarbeitung-an

Wie wärs, wenn ihr euch da mal ne Scheibe von abschneidet? Gerne würde
Zwischengeschlecht.org euch dabei praktisch unterstützen.

TATEN STATT WORTE!!!

Liebe Grüße

Daniela Truffer & Markus Bauer / Zwischengeschlecht.org

PS1: Wie in eurem Post in Bezug auf „Inters*x“ die
Definition/Wahrnehmung nach dem „Modell Trans*“ zu strukturieren, dabei
die spezifische Problematik der Genitalverstümmelungen einzig auf
„Nichteinverständnis mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht“ zu
reduzieren und als einzige Quellenangabe ein Papier zur
Transs*xuellenreform anzuführen ist mal wieder typisch unreflektiert und
Vereinnahmung. Schade, schade. Fortschrittliche Schwule waren da schon
mal weiter:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/01/24/Instrumentalisierung-von-Zwittern%3A-Kritik-aus-2002

Ebenso fortschrittliche Menschen in HH --> Joke Janssen:
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2009/08/23/Zwitter-und-progressive-LGBTs-gegen-Vereinnahmung

PS2: Während ihr mal wieder schön debattiert und die
GenitalabschneiderInnen weiterhin ungehindert gewähren lässt, danken
diese – und treffen sich vom 13.-16.9. in Hamburg einmal mehr zum
unbehelligten Verstümmelungen propagieren und Parties feiern --> DGKJ 2012
http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/01/24/Genitalabschneider-Treffen-2012

*/Die Menschenrechtsgruppe Zwischengeschlecht.org fordert ein Verbot von
kosmetischen Genitaloperationen an Kindern und Jugendlichen sowie
„Menschenrechte auch für Zwitter!“.

Betroffene sollen später selber darüber entscheiden, ob sie Operationen
wollen oder nicht, und wenn ja, welche.
/*

Mobile +41 (0) 76 398 06 50
presse@zwischengeschlecht.info

http://zwischengeschlecht.org
Regelmäßige Updates: http://zwischengeschlecht.info

Kritk von Hydra, unterstützt von Les MigraS
Liebe SlutWalk Organisator_innen,
Wir wollen den SlutWalk Berlin unterstützen.
Wir wollen bei einer radikalen und feministischen Demo mitmachen, die wir als Teil von jahrzehntelangem feministischem Kampf für Selbstbestimmung und gegen sexualisierte Gewalt und die Verschleierung davon ansehen.

Wir erwarten jedoch auch, dass die Stimmen derer gehört werden und auftauchen, die eine komplexere Beziehung zum Wort „Schlampe“ haben. Wir wünschen uns, dass die Stimmen jener gehört werden, die auf intime Weise verstehen, was es bedeutet, tagtäglich „Schlampe“ genannt zu werden.


Wir wünschen uns, dass jene gehört werden, einen Raum zum Sprechen und mitorganisieren bekommen, die unseren Kampf seit Jahrzehnten kämpfen.
Und jene, die sich nicht „Schlampe“ nennen können und wollen, weil der Begriff aus eigener Erfahrung Schmerz und Beschämung durch die Abwertung der Gesellschaft hervorruft.

Wenn Ihr es wirklich ernst meint, dann ist es wichtig, dass Ihr dafür sorgt, dass Leute, die aus eigener Erfahrung über diese Unterdrückungsmechanismen und Gewalt sprechen können, bedeutungsvolle Positionen beim SlutWalk einnehmen können. Dass mehrfachzugehörige und vom Stigma „Schlampe“ betroffene Personen, in die Organisation vom SlutWalk von Anfang an beteiligt werden und nicht kurzfristig angesprochen werden, ob sie auch dabei seien. Dass diese ebenso von Anfang an über den Ablauf der Demo Entscheidungen treffen können, Redebeiträge halten, Einfluss darauf nehmen können, was in Presseerklärungen und Interviews über uns gesagt wird.

Als „Schlampen“ beschämt zu werden und sich für oder gegen Aneignung des Wortes zu entscheiden ist eng mit Sexismus, Trans*-, Homo- und Queerphobie, Rassismus, Klassismus, Ableism, Ageism und Sexarbeiterinnen-Hass verknüpft.
Es ist auch wichtig den oldschool-feministischen Opferblick auf Huren zu kritisieren.

Während wir die Ideen hinter SlutWalk verstehen und unterstützen, sehen wir die derzeitige SlutWalk-Organisation und Repräsentation als eine an, die vor allem weiße, Mittelklasse, deutsche Personen reflektiert und ihnen nahe zu sein scheint. In der Gesellschaft ausgegrenztere soziale Herkunftsgruppen, sind bisher in der Mitorganisation und Miteinbeziehung nicht einbezogen gewesen. SlutWalk versucht zwar, „alle“ einzuschließen, wird aber so wie es im Moment ist, eher weißen Mittelklasse deutschen Leuten zugänglich sein. Wir, also Leute, die wegen gender, race, Klassenhintergrund, Aufenthaltsstatus, als Sexarbeiter_innen von jeweils sehr spezifischen gesellschaftlichen Machtstrukturen ausgeschlossen sind, gehen vorsichtig mit einer Demo um, von der wir fürchten, dass unsre aktive Teilnahme nur oberflächlich erwünscht ist, nicht persönlich gesucht wird, während wir angeblich repräsentiert sind, ob das nun bewusst geschieht oder nicht.
Unterschiede, z.B. Klassenunterschiede, halten uns davon ab, als Gleichberechtigte teilzunehmen. Wir gehen auch davon aus, dass es kein homogenes „Wir“ gibt.

Wir sind nicht sicher, ob die bisherige Zusammensetzung von SlutWalk Organisator_innen unser „anders sein“ in einer Weise sieht, die uns gerecht wird.

Deshalb wünschen und fordern wir:

-dass Trans* Menschen, Queers, people of color, Leute aus der Arbeiterklasse, Sexarbeiter_innen zusammen mit Euch entscheiden, wer welche Redebeiträge hält, sowohl während als auch nach der Demo. Wir bieten Euch unsere Weisheiten und Einsichten, unsere Wut, unser Mitgefühl und unsere Solidarität an.
Wir erwarten und wünschen uns von Euch dabei aber auch Respekt und Raum. Ein paar von uns sind bereit, daran mit euch zu arbeiten. Wir haben gute Ideen, wer reden kann und will.

-dass Ihr unsre Forderungen, bei denen es um unsere Belange geht hört und diese in die Presseerklärungen und in Interviews aufnehmt.

-dass es nach der Demo kein offenes Mikrofon gibt. Wir finden es unverantwortlich, beim Thema sexualisierte Gewalt bei so einer öffentlichen Veranstaltung Leute reden zu lassen, deren Positionen nicht klar sind.

Und wir bieten Euch an:

- an einem Workshop teilzunehmen, bei dem es z.B. um kritisches Weißsein, Sexarbeitvorurteile, Klassismus und tokenism (eine marginalisierte Person dazu nehmen, damit die Normalität durch das anders sein dieser Person bestätigt wird/ um political correctness zu demonstrieren) gehen kann.

Wir verstehen, dass Ihr unter Zeitdruck steht. Wir bieten Euch unsere Unterstützung an!

Danke für die ganze Arbeit, die Ihr schon getan habt!

(http://www.lesmigras.de/slutwalk-lesmigras-unterstuetzt-hydra-aktivist_innen.html)

An Open Letter from Black Women to the SlutWalk

September 23, 2011

We, the undersigned women of African descent and anti-violence advocates, activists, scholars, organizational and spiritual leaders wish to address the SlutWalk. First, we commend the organizers on their bold and vast mobilization to end the shaming and blaming of sexual assault victims for violence committed against them by other members of society. We are proud to be living in this moment in time where girls and boys have the opportunity to witness the acts of extraordinary women resisting oppression and challenging the myths that feed rape culture everywhere.

The police officer’s comments in Toronto that ignited the organizing of the first SlutWalk and served to trivialize, omit and dismiss women’s continuous experiences of sexual exploitation, assault, and oppression are an attack upon our collective spirits. Whether the dismissal of rape and other violations of a woman’s body be driven by her mode of dress, line of work, level of intoxication, her class, and in cases of Black and brown bodies — her race, we are in full agreement that no one deserves to be raped.

The Issue At Hand

We are deeply concerned. As Black women and girls we find no space in SlutWalk, no space for participation and to unequivocally denounce rape and sexual assault as we have experienced it. We are perplexed by the use of the term „slut“ and by any implication that this word, much like the word „Ho“ or the „N“ word should be re-appropriated. The way in which we are perceived and what happens to us before, during and after sexual assault crosses the boundaries of our mode of dress. Much of this is tied to our particular history. In the United States, where slavery constructed Black female sexualities, Jim Crow kidnappings, rape and lynchings, gender misrepresentations, and more recently, where the Black female immigrant struggle combine, „slut“ has different associations for Black women. We do not recognize ourselves nor do we see our lived experiences reflected within SlutWalk and especially not in its brand and its label.

As Black women, we do not have the privilege or the space to call ourselves „slut“ without validating the already historically entrenched ideology and recurring messages about what and who the Black woman is. We don‘t have the privilege to play on destructive representations burned in our collective minds, on our bodies and souls for generations. Although we understand the valid impetus behind the use of the word „slut“ as language to frame and brand an anti-rape movement, we are gravely concerned. For us the trivialization of rape and the absence of justice are viciously intertwined with narratives of sexual surveillance, legal access and availability to our personhood. It is tied to institutionalized ideology about our bodies as sexualized objects of property, as spectacles of sexuality and deviant sexual desire. It is tied to notions about our clothed or unclothed bodies as unable to be raped whether on the auction block, in the fields or on living room television screens. The perception and wholesale acceptance of speculations about what the Black woman wants, what she needs and what she deserves has truly, long crossed the boundaries of her mode of dress.

We know the SlutWalk is a call to action and we have heard you. Yet we struggle with the decision to answer this call by joining with or supporting something that even in name exemplifies the ways in which mainstream women’s movements have repeatedly excluded Black women even in spaces where our participation is most critical. We are still struggling with the how, why and when and ask at what impasse should the SlutWalk have included substantial representation of Black women in the building and branding of this U.S. based movement to challenge rape culture?

Black women have worked tirelessly since the 19th century colored women’s clubs to rid society of the sexist/racist vernacular of slut, jezebel, hottentot, mammy, mule, sapphire; to build our sense of selves and redefine what women who look like us represent. Although we vehemently support a woman’s right to wear whatever she wants anytime, anywhere, within the context of a „SlutWalk“ we don‘t have the privilege to walk through the streets of New York City, Detroit, D.C., Atlanta, Chicago, Miami, L.A. etc., either half-naked or fully clothed self-identifying as „sluts“ and think that this will make women safer in our communities an hour later, a month later, or a year later. Moreover, we are careful not to set a precedent for our young girls by giving them the message that we can self-identify as „sluts“ when we‘re still working to annihilate the word „ho,“ which deriving from the word „hooker“ or „whore,“ as in „Jezebel whore“ was meant to dehumanize. Lastly, we do not want to encourage our young men, our Black fathers, sons and brothers to reinforce Black women’s identities as „sluts“ by normalizing the term on t-shirts, buttons, flyers and pamphlets.

The personal is political. For us, the problem of trivialized rape and the absence of justice are intertwined with race, gender, sexuality, poverty, immigration and community. As Black women in America, we are careful not to forget this or we may compromise more than we are able to recover. Even if only in name, we cannot afford to label ourselves, to claim identity, to chant dehumanizing rhetoric against ourselves in any movement. We can learn from successful movements like the Civil Rights movement, from Women’s Suffrage, the Black Nationalist and Black Feminist movements that we can make change without resorting to the taking-back of words that were never ours to begin with, but in fact heaved upon us in a process of dehumanization and devaluation.

What We Ask

Sisters from Toronto, rape and sexual assault is a radical weapon of oppression and we are in full agreement that it requires radical people and radical strategies to counter it. In that spirit, and because there is so much work to be done and great potential to do it together, we ask that the SlutWalk be even more radical and break from what has historically been the erasure of Black women and their particular needs, their struggles as well as their potential and contributions to feminist movements and all other movements.

Women in the United States are racially and ethnically diverse. Every tactic to gain civil and human rights must not only consult and consider women of color, but it must equally center all our experiences and our communities in the construction, launching, delivery and sustainment of that movement.

We ask that SlutWalk take critical steps to become cognizant of the histories of people of color and engage women of color in ways that respect culture, language and context.

We ask that SlutWalk consider engaging in a re-branding and re-labeling process and believe that given the current popularity of the Walk, its thousands of followers will not abandon the movement simply because it has changed its label.

We ask that the organizers participating in the SlutWalk take further action to end the trivialization of rape at every level of society. Take action to end the use of the word „rape“ as if it were a metaphor and also take action to end the use of language invented to perpetuate racist/sexist structures and intended to dehumanize and devalue.

In the spirit of building a revolutionary movement to end sexual assault, end rape myths and end rape culture, we ask that SlutWalk move forward in true authenticity and solidarity to organize beyond the marches and demonstrations as SlutWalk. Develop a more critical, a more strategic and sustainable plan for bringing women together to demand countries, communities, families and individuals uphold each others human right to bodily integrity and collectively speak a resounding NO to violence against women.

We would welcome a meeting with the organizers of SlutWalk to discuss the intrinsic potential in its global reach and the sheer number of followers it has energized. We‘d welcome the opportunity to engage in critical conversation with the organizers of SlutWalk about strategies for remaining accountable to the thousands of women and men, marchers it left behind in Brazil, in New Delhi, South Korea and elsewhere — marchers who continue to need safety and resources, marchers who went back home to their communities and their lives. We would welcome a conversation about the work ahead and how this can be done together with groups across various boundaries, to end sexual assault beyond the marches.

As women of color standing at the intersection of race, gender, sexuality, class and more, we will continue to be relentless in the struggle to dismantle the unacceptable systems of oppression that designedly besiege our everyday lives. We will continue to fight for the development of policies and initiatives that prioritize the primary prevention of sexual assault, respect women and individual rights, agency and freedoms and holds offenders accountable. We will consistently demand justice whether under governmental law, at community levels, or via community strategies for those who have been assaulted; and organize to end sexual assaults of persons from all walks of life, all genders, all sexualities, all races, all ethnicity, all histories.

http://www.blackwomensblueprint.org/2011/09/23/an-open-letter-from-black-women-to-the-slutwalk/